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Dankesbriefe
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Übersetzung
von Dankesbrief eines jugendlichen Strafgefangenen, der durch Vermittlung
der Marianista-Schwestern in Bogotá von unserem Verein Geld für Werkzeug und
Rohstoffe für die Kunstwerkstatt in der Jugendhaftanstalt erhalten hatte:
Tunja, 28. Dezember 2003
Irene Roemer - Geschätzte Dame,
Gott erleuchte Dein Leben und Dein Tun
auf dieser Erde, erhalte den herzlichen Gruß einer Handvoll von
Gesetzesbrechern, die heute mehr denn je ihre Handlungsweise durch Akte der
Liebe, Achtung und Verantwortung wiedergutmachen wollen.
Wir sind sehr dankbar, zunächst Gott
gegenüber, der Dich bewogen hat, uns Notleidenden zu helfen, denn wir haben
Deine Spende erhalten, und es war wie ein Himmelsgeschenk, denn jetzt
arbeiten wir und bringen die Werkstatt für Kunsthandwerk, Keramik und
Malerei voran. Heute senden wir Dir die Quittungen für die Anschaffungen und
lassen Dich wissen, dass der Überschuss für den Einkauf von Holz eingesetzt
wird, welches wir für das Kunsthandwerk benötigen. Außerdem fertigen
wir für Dich eine Kleinigkeit, die wir Dir über Schwester María Dolores
zukommen lassen. Sie hat uns bei unserer Arbeit geholfen, und wahrlich, wir
lieben sie sehr. Auch Dich lieben wir sehr, ohne Dich zu kennen, und würden
Dich gerne persönlich kennen. Eines Tages wird unser Wunsch in Erfüllung
gehen, mit Gottes Beistand.
In
unserer Werkstatt arbeiten 22 Internierte in verschiedenen Handwerken, wie
Holzschnitzerei, Webereie, Ölmalerei, Keramik, und die Gefängnisleitung
erlaubt uns, eine weitere Werkstatt einzurichten, und dort wollen wir
Objekte aus Leder und Gummi sowie Stickereien anfertigen. Dafür steht uns
die Erfahrung einiger Mithäftlingezure Verfügung, die über die Anfertigung
von Schuhzeug und Wolltteppichen Bescheid wissen. Wir haben
jedenfalls den Wunsch und Willen, es zu machen, und bei anderer Gelegenheit
werden wir Dir Muster all dieser Arbeiten zukommen lassen.
Was wir hier anfertigen findet
Anerkennung von Leute, die regelmäßig das Gefängnis aufsuchen, wie
Verwaltungs- und Wachpersonal sowie Besucher an Samstagen und Sonntagen.
Wir hoffen, mit Dir öfter über all das
kommunizieren zu können, was wir hier machen. Dank Gott und Euch ermöglicht
uns der Verkaufsgewinn aus den Artikeln, welche wir in der Werkstatt
herstellen, die Finanzierung von Transportkosten für unsere Familien und den
Kauf einiger notwendiger Dinge.
Sei gegrüßt von Hernán, Geovanny, Pablo,
Mario, Amado, Camilo, Luis, Jorge, Arcadio, José, Cristóbal, Ricardo, Alex,
Julián, Jaime, Néstor, Alirio und ganz besonders von Javier, welcher der
Chef-Koordinator der 5. Abteilung ist. Gott schütze Dich und sei Dir gnädig.
Grüße an Deine Familie.
Beste Grüße, Javier |
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Dank
einer Stipendiatin des Colegio
Madre Adela in Bogotá
Bogotá, 3. April 2003
Sehr geehrte Frau Irene Roemer,
empfangen Sie einen herzlichen Gruss. Mit diesem Brief möchte
ich Ihnen für die Hilfe danken, die Sie mir dieses Jahr wieder für die
Schule gegeben haben.
Ich möchte, dass Sie wissen, dass Sie Ihr Geld nicht
verschwendet haben, noch es verschwenden werden, denn ich habe dieses halbe
Stipendium, damit meine Mutter nicht alles bezahlen musste. Señora Irene,
mit dem Geld, das wir gespart haben, kamen wir zuhause besser über die
Runden.
Ich bin im fünften Schuljahr der Grundschule,
in diesem Halbjahr ist es mir gut gegangen.
Frohe Ostern!
Vielen Dank!
Bis bald.
STEFANNY PEREZ
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Dank des Flüchtlingsjungen
Juan Pablo.
Er mußte
im vorigen Jahr mit seiner Mutter und seinen vier Geschwistern vor der
Guerrilla in den Llanos Orientales nach Bogotá fliehen und wurde mit unserer
Hilfe bei den Marianista-Schwestern eingeschult.
Bogotá,
Montag 7. April 2003
Frau Irene
Roemer:
Ein
herzlicher Gruß. Ich erlaube mir, Ihnen für das Stipendium zu danken, das
Sie mir von dort, wo Sie leben, geschickt haben. ...
Zuerst will ich Ihnen von der Schule erzählen.
Meine Lehrer haben mir immer viel beigebracht, deshalb bin ich in der
vierten Klasse der Grundschule. (Juan Pablo hatte noch nie eine Schule
besucht). Meine Noten sind von "sehr gut" bis "befriedigend". Diese Woche
erhalten wir die Zeugnisse. Ich weiss noch nicht, wie ich in "Betragen"
abschneide.
Auch habe ich einige Lehrer, die mich sehr gern haben und mir helfen, damit
ich das Jahr nicht verliere und auch keine Fächer und damit ich gut in allen
Fächern bin.
Gut, jetzt verabschiede ich mich, denn ich muss weiterarbeiten um vorwärts
zu kommen.
Mit
freundlichen Grüssen
Juan Pablo Castillo Rosas
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Medellín, 17. September 2002
Frau und Herrn Irene und Peter
Ich bin Elías, bin 7 Jahre alt und
fühle mich sehr wohl in dem Haus,
sie geben mir viel Liebe und Zuneigung,
ich bin dabei, zu lernen,
das Bett zu machen, putze mir die Zähne
und esse alles auf.
Wenn ich spiele
und meine Liebe groß ist
zumal meine Pflegerin Beatriz
mir erzählt, wer Ihr seid.
Ich möchte Euch kennen lernen und
möchte, dass Ihr kommt.
Ich liebe Euch
ELIAS |
17. September 2002
An
Frau und Herrn Irene und Peter
Hallo Frau Irene und
Herrn Peter.
Ich heiße Viviana Paola
und möchte, dass Ihr kommen könnt
ich hier liebe Euch und möchte Euch sagen,
dass Ihr kommen könnt, wann Ihr wollt,
ich möchte Euch diese Verse widmen:
Psalm 133, 1
"Siehe, wie fein und lieblich
ist´s, wenn Brüder einträchtig
beieinander wohnen."
Viviana Paola Conde Castro |
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Für
die Señores in Deutschland
Von der Kinderklinik Santa Ana
Ein herzlicher Gruß
Sie haben der Kinderklinik sehr gut geholfen. Mit diesem
kleinen Brief möchten wir Ihnen Dank für alles sagen, was wir von Ihnen
erhalten haben. Mögen Sie weiter Freude daran haben, anderen zu helfen.
Danke. Immer werden wir Sie für dieses schöne Werk in Ehren halten.
Auch mit dieser Zeichnung möchten wir Ihnen danken.
DANKE |
Yeni liebt
Dich |
 Für Frau Irene und Herrn Peter
Ich segne Euch mit viel
Liebe
Elizabeth
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